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Beugt sich PartyGaming CEO dem Druck der Anleger?2007-12-05
Jonny Vincent
In der Online Glücksspielindustrie gibt es momentan jede Menge Gerüchte und Spekulationen im Bezug auf die weitere Entwicklung von PartyGaming, nachdem der PG CEO Mitch Garber seinen geplanten Aktienverkauf kurzfristig abgesagt hat. Er gab bekannt, dass er in diesem Jahr keine seiner PartyGaming Aktien verkaufen werde.
Garber wurde in diesem Jahr von den Investoren schwer kritisiert, weil er in diesem Jahr bereits zweimal größere Aktienpakete verkauft hat. Im März dieses Jahres, hatte Partygaming bekannt gegeben, dass Garber plane zum Ende jedes Quartals, ein größeres Aktienpaket zu verkaufen. Es wurden keine Gründe für diese Entscheidung bekannt gegeben, was bei vielen wütenden Investoren die Frage aufwarf, weshalb Garber Aktien einer Firma verkaufen wollte, von welcher er CEO ist, was zu der Vermutung führen könnte, dass Garber das Vertrauen in seine eigene Firma verloren hat. Garber verkaufte im Juni 4.3 Millionen Aktien als der Kurs bei 39p lag und weitere 5 Millionen Aktien im September, nachdem der Kurs auf 24p gefallen war. Letzte Woche gab PartyGaming bekannt, dass Garber keine weiteren Aktienpakte verkaufen wird. Dadurch bedingt, stellten sich einige Analysten die Frage, ob er letztendlich dem Druck der Investoren nachgegeben hat oder ob für PartyGaming gute Nachrichten zu erwarten sind. PartyGaming ist die Muttergesellschaft von Party Casino und Party Poker. Die Firma hatte sich letztes Jahr (bedingt durch das Inkrafttreten des UIGEA) aus dem US-Amerikanischen Markt zurückgezogen. Es gab dieses Jahr Gerüchte, dass PartyGaming von einer privaten Anlegerfirma aufgekauft werden sollte und danach wieder auf dem US-Markt tätig werden würde. Die Gesellschaft befindet sich momentan in langwierigen Verhandlungen mit dem US-Justizministerium bezüglich ihrer Aktivitäten vor ihrem Rückzug aus dem US-Markt. Wenn PartyGaming durch eine private Firma aufgekauft werden sollte, würden die Aktieninhaber für ihre Aktien einen Preis erhalten, welcher über dem Marktpreis liegen würde. Sollten die Gespräche mit der USAO mit einem positiven Ergebnis für PartyGaming abgeschlossen werden, wird erwartet, dass der Aktienkurs um bis zu 20% steigt. Somit müssen wir uns die alles entscheidende Frage stellen: Weiss Garber etwas was wir nicht wissen oder hat er einfach nur dem Druck der Anleger nachgegeben? News CategoriesRSS xml feed
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